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Storm Corrosion ~ Ljudet Innan

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Spotify Play Button ausprobieren

Heute hat Spotify seinen neuen Play-Button angekündigt, welcher überall eingebunden werden kann – analog YouTube. Das könnte ein strategisch wichtiger Schritt sein?

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Xenon by ceruleanvii

Xenon by ceruleanvii

Source:  Ceruleanvii on Deviantart

Thanks @spherushi
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The Rumjacks ~ An Irish Pub Song

Thanks Tim ;-)

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Ansprache an der Stopp-ACTA-Demo

Am Samstag, dem 7. April 2012 fand in Basel eine Demonstration gegen das Handelsabkommen ACTA statt. Die Piratenpartei beider Basel war im Bündnis dabei und war zentral an der Organisation beteiligt. Neben dem Generator für die Musikanlage habe ich auch einen Redebeitrag beigesteuert, welche ich hier in der Textfassung online stelle. Ich sprach zu den Demonstrierenden auf Schweizerdeutsch und etwas freier. Hier und da änderte ich auch spontan einzelne Stellen. Ein wackeliges Video gibt es davon übrigens auch noch :-)


Letzten Samstag besuchte ich das CERN in Genf, die Geburtsstätte des World Wide Web. Ein Professor erzählte uns, dass es damals schlicht notwendig war, ein Medium aufzubauen, um die Forschungsresultate des CERN weltweit zu teilen. Damit war der Grundstein gelegt, für unglaubliche Entwicklungen und den Startschuss für eine ganze Generation an Menschen welche in der digitalen Welt beheimatet sind.  Internet ist ein Geschenk der Menschheit an sich selbst, wir müssen es schützen.

Der deutsche Jurist Jens Ferner sieht durch ACTA unsere Freiheit bedroht. Er sagt: Unsere Freiheit ist bedroht durch den Geist, der ACTA und die aktuelle Politik kennzeichnet. Er sieht die eindeutige Tendenz, die in ACTA zwischen den Zeilen zu lesen ist, Provider “in die Pflicht” zu nehmen sowie Kommunikation insgesamt zu überwachen und zu filtern. Eine unter solchen Umständen stattfindende Kommunikation kann er unmöglich noch als “Frei” bezeichnen.

Aber es gibt es viele Gründe, gegen ACTA zu sein. Unter anderem umgeht das Handelsabkommen – wie so viele zuvor – demokratische Prinzipien!

Wir protestieren heute auch gegen die skandalöse Intransparenz des Verhandlungsprozesses. Trotz seiner Bedeutung wurde ACTA zwischen 2007 und 2010 hinter verschlossenen Türen beschlossen –von 39 OECD-Staaten und nur zwei Schwellen- und Entwicklungsländern (Mexiko und Marokko).   Dabei löst die faktische Stärkung der Markenrechte durch ACTA das Problem mit nicht zugelassenen Medikamenten nicht, sondern nützt primär den Interessen der Industrieländer und ihrer Unternehmen!

Die Verhandlungsteilnehmer repräsentieren uns nicht, aber sie entscheiden über Gesetze hinter unserem Rücken. Sie umgehen demokratische Prozesse, um die Interessen der Wirtschaft durchzudrücken.

Saatgut, Urheberrecht, medizinische Versorgung, Forschung und Innovation – jeder von uns ist in der einen oder anderen Form betroffen. Dass dann solche Verhandlungen “geheim” geführt werden, geht einfach nicht. Dazu kommt, dass durch die vielen verschiedenen Interessen die Formulierung des Vertrags so schwammig wurden, dass man sie je nach Wunsch auslegen kann. Damit dies aber nicht irgendwie passiert, sondern im Interesse der Lobbyisten, hat man auch gleich einen „ACTA-Ausschauss“ ins Papier gepackt.

Ich zitiere aus Artikel 36:

(1)  Die Vertragsparteien setzen den ACTA-Ausschuss ein. Jede Vertragspartei ist im Ausschuss vertreten.

(3)  Der Ausschuss kann beschließen:  c)  Empfehlungen zur Umsetzung und Durchführung dieses Übereinkommens auszusprechen;

Dieser Ausschuss kann dann also dann die Auslegung des Handelsübereinkommens vorbereiten und möglichst druckfertig den angeschlossenen Ländern vorlegen.

Wir protestieren heute gegen die Geheimniskrämerei um Acta! Das ist doch exakt das Gegenteil unserer Lebensrealität?! Wir sind online, wir leben in einer unglaublichen Unmittelbarkeit – jede Neuigkeit ist sofort da, und jedes leckere Abendessen wird auf Facebook gestellt. Aber Verhandlungen, welche uns alle betreffen werden in Hinterzimmern diskutiert? NEIN! Wir fordern Transparenz!

ACTA ist ein Aufbruch. Ein Aufbrauch zum Kampf gegen die „Digital Natives“. Ich empfinde das Wesen von ACTA als der Kampf gegen die unbeschränkte, freie  Kommunikation im Internet – also der Kampf gegen die Internet-Nutzer – und damit gegen uns alle!

Darum bin ich hier und protestiere heute mit euch gegen eine Ratifizierung von ACTA!

 

 

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Messed-up permissions in working copy after SVN upgrade with IDEA running as Administrator

This morning, I fucked up my SVN working copy while performing the following steps:

  1. Installed a new version of Intellij IDEA (upgrading from 11.0.1 to 11.1.1)
  2. Started the application directly from within the setup (“Run IDEA now”)
  3. Refreshed my incoming SVN changes
  4. Started upgrading my working copy

This is when IDEA crashed completely. I restarted it and it complained about a locked working copy and recommended an SVN cleanup.  However this did not work so I resorted to the command-line. Using Cygwin on Windows 7, I got the following output:

$ svn cleanup
 svn: Can't remove file 'eps/src/main/java/ch/company/product/module/server/assemblers/media/.svn/tmp/entries': Permission denied

When I looked at the mentioned directory, I saw that some of the subdirectories were owned by the Administrator user account. So of course I changed ownership of all the files in my trunk back to my proper user account by performing the following:

  1. Start a Cygwin console with administrative privileges
  2. Change to the root of the working copy
  3. Execute the following command
chown.exe -R c.meury .

This solved my problem. Moral of the story: The IDEA installer should not start the application with administrative privileges; this looks like a serious deficiency.

 

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Microblogging für die Zukunft?

Heute stiess ich auf einen NZZ Online-Artikel, in welchem Henning Steier sich verständlicherweise über die Suspendierung des Twitter-Accounts @nzzdigital ärgerte. Sofort dachte ich: Ein weiteres Beispiel dafür, dass wir unsere Kommunikation nicht ohne Hinterfragen der Privatwirtschaft anvertrauen sollten. Journalisten, Politikerinnen und viele weitere sind auf funktionierende Kommunikationsmittel angewiesen, es ist eines der Grundwerkzeuge ihrer Arbeit! Warum werden im Bereich von Social Media andere Massstäbe gesetzt, als bei traditionellen Kanälen? Wenn nun ein Dienst wie Twitter einem Journalisten plötzlich sein Sprachrohr suspendiert, ihn quasi zensiert, dann ist das hochgradig bedenklich und wirft einen langen, dunklen Schatten auf die Zukunft des World Wide Webs. Wir sollten daher auf eine offene, dezentralisierte Protokolle zurückgreifen. Der Dienst Identi.ca nutzt beispielsweise solche Protokolle. Er wird von Status.Net betrieben, einer Firma welche die gleichnamige Open-Source-Software herstellt und vertreibt. Wer möchte, kann sich dort registrieren und mir folgen. Ich wäre froh, bisher habe ich noch keine Follower und folge selber noch wenigen. Logisch, es muss erst eine gewisse Anzahl Leute auf ein offenes Microblogging wechseln, die klassische Social Network-Problematik. Identi.ca und Status.Net gibt es aber schon länger und geniessen einen guten Ruf. Bisher ist es hauptsächlich die Open-Source-Szene, welche  auf der Plattform zusammen findet. Auch Unternehmen nutzen mittlerweile Status.Net als firmeninterne Microblogging-Lösung, wie der Artikel der Seibert Media andeutet.

Ist man mit Identi.ca unzufrieden, wird der Dienst eingestellt oder anderweitig gesperrt, kann man seine Kontakte mitnehmen und woanders sein Microblogging-Basiscamp errichten, ohne dass man die Kontakte verliert. Die Identifikation läuft nämlich nur unter dem Usernamen, sondern auch über die Domain. Ich bin also beispielsweise identi.ca/DerCed und folge gezwitscher5000.com/HansMeier. Möchte man ganz auf Nummer Sicher gehen, installiert man sich Status.Net auf seinem eigenen Server.

Status.Net verfügt auch über eine Twitter-kompatible API, so dass es von vielen alternativen Clients möglich ist, auf solchen System zu “microbloggen”. Am bekanntesten ist vermutlich ping.fm, welches Updates auf Status.Net-Dienst ermöglicht. Wie bei jedem Artikel muss man natürlich auch die iPhone-App erwähnen.

Also los, registrieren und folgen: http://identi.ca/derced

 

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Alcancé el nivel español 3: Sprachen lernen und die Welt verbessern mit Duolingo

DuoLingo Learning Spanish ModulesDer Informatik-Professor Luis van Ahn hat sich gewundert, dass die ganze Menschheit soviel Zeit damit verbringt, kleine bunte Buchstaben zu lesen und in Textfelder einzugeben. Die Rede ist natürlich von CAPTCHAs, kleine Hilfen zur Unterteilung von Webseitenbesuchern in Maschine und Mensch. Er hatte die geniale Idee, diese eigentlich unproduktive Tätigkeit in eine produktive umzuwandeln. Dazu hat er reCAPTCHA entwickelt, was mittlerweile zum de facto Standard wurde. Seine Entwicklung zeigt zwei Wörter an, beide aus Büchern gescannt und vom Computer nicht automatisch oder nur mit tiefer Sicherheit digitalisiert. Die Besucher der Webseite geben beide Wörter ein. Dabei weist eines davon eine hohe Übereinstimmung der Antworten auf, so dass es sich gut zur Kategorisierung eignet. Das andere ist jeweils ein eher neues Wort – hier findet die eigentliche Arbeit statt. Der Besucher hilft so bei jedem Ausfüllen eines reCAPTCHAs mit, das Wissen der Menschheit zu digitalisieren. Wunderbar!

Doch Luis van Ahn reicht es nicht, abertausende von Stunden der Menschheit gerettet zu haben. Er möchte seine eleganten Crowdsourcing-Visionen weitertreiben. Sein nächstes Projekt ist die Kombination von Übersetzung von Webseiten und das Lernen von Sprachen. Es ist im Moment in der Beta-Phase und heiss Duolingo. Im entsprechenden TED-Talk stellt Luis das geniale Projekt vor. Er hat sich gefragt: So viele Menschen möchten Sprachen lernen und so viele Webseiten sollten in verschiedenen Sprachen verfügbar sein. Lassen sich diese zwei Anforderungen nicht kombinieren? Sie lassen sich. Noch benötigt man für einen Zugang Glück oder eine gute Position in der Warteschlange. Auch die verfügbaren Sprachen sind auf Englisch, Deutsch und Spanisch begrenzt. Dazu ist die Benutzeroberfläche in Englisch gehalten. Doch habe ich vor einigen Tagen meinen Invite-Link erhalten und habe meine ersten Schritte auf der Plattform gewagt.

Duolingo besteht einerseits aus dem reinen Lernen einer Sprache und anderseits der Anwendung des Gelernten beim Übersetzen von echten Sätzen aus Webseiten. Bei beiden Tätigkeiten erhält man Erfahrungspunkte und kann seinen Level vorantreiben, klassisches Gameification also. Aber es funktioniert – hatte ich erstmal das Basis-Modul bestanden und konnte bereits einfach Sätze bilden, habe ich zwei weitere Module frei geschaltet und war bereits “hooked”. Nach meiner groben Schätzung bietet die spanische Variante etwa 80 derartiger Module an, beginnend bei “Basics I” und endend bei “Conditional Perfect”. Es ist also durchaus ernst gemeint und keine Spielerei. Dafür spricht auch, dass verschiedene Fähigkeiten ausgebildet werden: Verstehen, Lesen, Schreiben (mit korrekten Akzenten!), Sprechen (mit Mikrofon und Spracherkennung!), Hören. Nach dem Komplettieren der zweiten Lektion konnte ich bereits korrekt Sätze wie “Nosotros bebemos agua” (Wir trinken Wasser) und “Yo come una manzana” (Ich esse einen Apfel) schreiben und sprechen.

DuoLingo ProfilNach den ersten beiden Basis-Modulen habe ich mich an echte Übersetzungen gewagt und mitgeholfen, eine Produktbeschreibung einer Badezimmer-Lampe zu übersetzen. Dabei wird die eigene Übersetzung mit Versionen anderer Benutzer und Benutzerinnen des Systems verglichen und ein Prozentwert angezeigt. Je nach Übereinstimmung erhält man mehr oder weniger Erfahrungspunkte. Weiterhin hat man die Möglichkeit, Übersetzungen anderer zu bewerten. Was als nette Möglichkeit zur Vertiefung des Gelernten daherkommt ist offensichtlich das eigentliche Herzstück der Software. Mit den Prozentwerten und Bewertungen wird die Übersetzung des Webs mit hoher Qualität vorangetrieben.

Ich bin also sehr begeistert von Duolingo – wie schnell ich mit einfachen spanischen Sätzen umgehen konnte hat mich ziemlich beeindruckt. Ich sehe eine grosse Zukunft in der Plattform und rate jedem reinzuschnuppern, wenn der Dienst dann endlich offen für alle ist. Wie hier auf qualitativ höchstem Niveau die Konzepte Gameification und Crowdsourcing verknüpft werden ist spannend und lässt einen das unglaubliche, noch brach liegende Potential des Webs und seiner Benutzer spüren.

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Design and Analysis of Algorithms I

Nächste Woche beginnt der frei zugängliche Online-Kurs der Stanford University, “Design and Analysis of Algorithms I“. Ich habe mich vor 3 Monaten dafür angemeldet und freue mich nun auf die ersten Video-Vorlesungen und Hausaufgaben. Neben diesem sehr fundamentalen Computer Science-Thema bietet Stanford und andere Universitäten auch andere Kurse an, wie zum Beispiel über Machine Learning oder Artifical Intelligence. Eine Übersicht findet man auf der Coursera-Website.

Da mir die formale CS-Ausbildung fehlt, wollte ich mir schon länger in das Thema Algorithmen und Datenstrukturen einarbeiten. Ein Lehrbuch dazu habe ich bereits zu Hause liegen, doch die Motivation es von selbst in die Hand zu nehmen fehlte bisher. Natürlich habe ich mich dann sehr über das kostenlose Angebot gefreut, schliesslich hilft ein 5-Wochen-Kurs mit Aufgaben und Abschlussexamen der Disziplin sehr gut nach. Darüber hinaus interessiert es mich auch von einer bildungspolitischen Seite – wie und ob solch eine kostenloser Fernstudiengang funktionieren kann.

Ich plane, die Videos jeweils im Zug anzusehen und mir bei Bedarf Notizen zu machen. Eventuell kriege ich es auch hin, die Übungen auf der Android-Entwicklungsumgebung AIDE zu lesen, das wird aber dann wohl doch etwas schwierig. Ob ich mit dem ambitiösen 5-Wochen-Drill mithalten kann, wird sich noch zeigen. Schliesslich seien, so der Dozent, die Inhalte mitnichten eine Light-Version sondern genügten den harten Stanford-Anforderungen. In der ersten Woche sind bereits 4 Stunden Video anzusehen, total also wohl 20 Stunden – was in etwa einer einstündigen Vorlesung an einer Schweizer Uni entspricht. Zusammen mit dem Nachfolgekurs DAA II wird dann der komplette Inhalt der Stanford-Vorlesung abgedeckt sein. Stark!

 

 

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MISERY INDEX ~ The Carrion Call

Yes! \m/